Mir-ja  Kraftort

Ist eine Auszeit fällig?

Ich habe die Ausbildung zur Salsation-Instruktorin im 2016 gemacht (ein Tanz Workout) und obwohl ich Yoga seit meinem 14. Lebensjahr praktiziere, erst 2018 endlich zur Yoga-Lehrerin. Da es genügend herkömmliche Yogalehrer gibt, unterrichte ich denn auch nicht Hatha Yoga oder Vinyasa oder Asthanga, sondern Yin Yoga, auch bekannt als Faszien Yoga und Hormonyoga. 


Hormonyoga ist eine Yoga-Form, die, wie es der Name sagt, besonders auf die Hormone wirkt. 

Aufgrund Hormonschwankungen können unangenehme Symptome wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Reizbarkeit, Nervosität und Gefühlsschwankungen, auftreten. Während des Klimakteriums (Wechseljahre) spielen nicht nur die Hormone "verrückt", sondern auch die Hirnchemie verändert sich. Die Nervensysteme werden neu verkabelt. Es findet eine tiefgreifende Transformation statt. 


Hormonyoga sollte von allen Frauen praktiziert werden, die Stress abbauen wollen, hormonelle Probleme haben, Probleme haben, schwanger zu werden, Menstruationsprobleme oder Zysten haben. 

Hormonyoga sollte bei einer Schwangerschaft, nach einer Operation, bei Myomen, bei fortgeschrittener Endometriose, bei Herzproblemen, bei Osteoporose, bei einem Bandscheibenvorfall, bei Schilddrüsenüberfunktion, bei Pfortaderhochdruck, bei unbestimmten Bauchschmerzen nicht praktiziert werden. Je nach Ausprägung der Beschwerden kann man die Übung für sich anpassen. Rede mit mir!




Yin Yoga wurde Mitte der 1980er Jahre von Paulie Zink aus einer Synthese von Hatha Yoga und Tao Yoga entwickelt. Sein Schüler Paul Grilley und dessen Schülerin Sarah Powers entwickelten den Stil weiter. Yin Yoga steht heute insgesamt für die sanfte Form des Yoga. 

Im Yin Yoga werden die Körperstellungen zwischen drei und sieben Minuten gehalten. Dazwischen findet eine Harmonisierung im Liegen statt. Während in den Übungen alle nicht benötigten Muskeln losgelassen werden, hat man Zeit in einen ruhigen, meditations-ähnlichen Zustand überzugehen. Yin Yoga beabsichtigt, tief liegendes, teilweise verklebtes Bindegewebe, das sogenannte Faszien-Gewebe, zu lösen, Muskeln, Bänder und Sehnen zu dehnen und somit die Bewegungsfreiheit der Körperteile zueinander zu erhöhen.

Zudem gleicht Yin Yoga einer Akupunktur Sitzung:
ausgewählte Asanas (Körperstellungen) wirken auf bestimmte Meridiane und regen den Energiefluss im Körper an.



Ich biete diese Form des Yogas in Einzelunterricht an, um individuell auf das persönliche Thema einzugehen, und auch sporadisch als Workshops. Aktuelle Daten platziere ich hier.